Herzlich Willkommen auf der Homepage unserer Gemeinschaftspraxis 

 

Dr. med. Friederike Gensler ( Fachärztin für Allgemeinmedizin) und

Dr. med. Univ, Bordeaux II Stefan Gensler

 

 59423 UNNA

Niesenstr.2,

Tel: 02303 12301 Fax: 02303 14130

 

Wir möchten uns:

 


 

 

 Wir sind approbierte Ärzte gemäß der in Deutschland gültigen ÄAppO und Mitglied der Ärztekammer Westfalen-Lippe

Wir unterstehen der Berufsordnung der Ärztekammer Westfalen-Lippe

Wir sind Mitglieder im Ärzteverbund mein - Gesundheitznetz

 Wir nehmen teil an den Vereinbarungen betreffend des DMP für KHK, Asthma Bronchiale, COPD und Diabetes mellitus .

Unser Schwerpunkt liegt hauptsächlich in der Inneren Medizin und in der Orthopädie

 

IIaftschutz besteht bei der HDI-Gerling. 

 

 

News:

Erstellt am: 28.01.2016, 15:31:17
Titel:Einnahme von Schilddrüsenmedikamenten
Newstext:

Korrekte Einnahme von Schilddrüsenmedikamenten

Häufige Gründe für ein nicht ansprechen einer SD - Medikation in der Behandlung sind neben einer unregelmäßigen Einnahme auch Wechselwirkungen
 
Mit anderen Medikamenten
Mangelnde Aufnahme des Medikamentes im Darm durch andere Erkrankungen
 
Daher sind folgende Punkte zu beachten :
 
  1. Aufnahme des Schilddrüsenmedikamentes vor allen anderen Medikamenten
    • Nüchtern Ca. 30 Minuten vor anderen Medikamenten
In der Regel werden 60 -80 % des Medikamentes im Darm aufgenommen.
Medikamente wie Eisen, Magenmittel und andere können die Aufnahme im Darm auf zum Teil Stunden verringern. / Daher z. B. Magenmittel abends einnehmen )
 
  1. Regelmäßige Blutkontrolle bei anderen Erkrankungen z.b. des Magendarmdraktes
    • Eine atrophisch Magenschleimhautentzünung , Morbus Crohn und viele andere Erkrankungen können die Aufnahmerate des Medikamentes verringern.
    • Nur ganz selten gibt es auch Eine SD Resistenz oder TSH- produziertes SD- Adenom
    • Ca. 1 von 500.000 Patienten



Erstellt am: 28.01.2016, 15:29:54
Titel:EHEC
Newstext:

EHEC

Die Abkürzung EHEC steht für Enterohämorrhagische Escherichia coli.
Das sind E.coli-Bakterien, gram negative Stäbchenbakterien, die bei jedem Menschen Teil der Darmflora sind. Enterohämorrhagische E.coli gehören zu den Sorten der E.coli-Bakterien, die Durchfallerkrankungen auslösen können.
Beschrieben wurde die Infektion 1977. Jährlich wurden ca. tausend Infektionen in Deutschland in den Untersuchungen nachgewiesen.
 
Seit die bundesweite Meldepflicht 1998 eingeführt wurde, zeigt sich ein kontinuierlicher Anstieg der Meldezahlen, hierbei spielt jedoch vermutlich auch eine zunehmend vollständigere Erfassung der Erkrankungsfälle eine Rolle. Mehr als die Hälfte der übermittelten Fälle betraf Kinder unter fünf Jahren. Die geographische Verteilung der Erkrankungen variiert stark. Die Flächenbundesländer mit den höchsten Inzidenzen waren Bayern, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. Etwa 15 % der Fälle wurden im Rahmen von Häufungen übermittelt.
 
Die Ansteckung erfolgt "fäkal-oral", das heißt, die Erreger müssen über den Mund aufgenommen werden. Das kann passieren, wenn Kinder im Streichelzoo oder auf einem Bauernhof sind und sich die Finger in den Mund stecken. Das kann auch passieren, wenn man Gemüse isst, das auf dem Feld mit Gülle gedüngt wurde, oder indem man in einem See badet, in den Gülle geflossen ist. Die Menge der Keime, die für eine Ansteckung ausreicht, ist sehr gering.  Möglich ist natürlich auch eine Ansteckung von Mensch zu Mensch.
 
Eine Infektion kann frei von Symptomen verlaufen. Andernfalls tritt nach einer Inkubationszeit von typischerweise ein bis drei Tagen, vereinzelt aber auch bis zu acht Tagen, eine Gastroenteritis auf, die sich zu einer enterohämorrhagischen Colitis entwickeln kann. Die Toxine zerstören die Zellen der Darmwand und der Blutgefäßwände.
Als schwere Komplikation von EHEC-Darminfektionen ist auch das enteropathische hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) mit oder ohne neurologische Komplikationen möglich (meldepflichtig!). Ein HUS kann in etwa 85 % der Fälle auf eine EHEC/ STEC-Infektion zurückgeführt werden, kommt aber auch bei Shigellen oder anderen Erregern vor.
 
Was ist heute anders?
 
1) Der Anstieg der Infektionen ist bemerkenswert und ungewöhnlich
2) Es betrifft sehr viel mehr Erwachsene und insbesondere Frauen (sonst Kinder)
3) Die Klinik scheint häufiger mit Komplikationen wie Darmblutungen oder HUS einher zu gehen als vorher
4) Es treten vermehrt Magenschmerzen auf
5) Die Infektionen liegen in anderen lokal betonten Regionen ( Norden ) und breiten sich erst sekundär aus.
6) Die Resistenzen sind häufiger und die therapeutischen Möglichkeiten geringer
 
Mögliche Erklärungen sind ein sicherlich ein anderer oder zumindest ein neuer Ansteckungsweg. ( Kontamination von Salat oder Gemüse z.B. ).
Über eine Analyse der Serotypen könnte kontrolliert werden ob es sich um eine neue oder bekannte abgeänderte Variante handelt ( persöhnliche Vermutung auf Grund der epidemiologischen Daten und veränderten Klinik ).
 
Welche Konsequenzen hat dies für Sie als Patient?
 
1) Vermeiden Sie ungereinigte Salate und Gemüse ( Tomate, Gurke )
2) Häufigere Händereinigung mit antibakterieller Seife nach Toilettengang und nach den verschiedenen Schritten der Essenzubereitung
3) Bitte wenden Sie sich an die Praxis wenn Durchfall und Erbrechen mit Darmblutungen (Blutauflagerung auf dem Stuhl oder schwarzer Stuhl) einher geht.
4) Bei schlechtem Allgemeinzustand sollte der Patient im Krankenhaus überwacht und isoliert werden.
 

 

 


Erstellt am: 19.09.2015, 12:25:26
Titel:Intregreirte Versorgung von Problemwunde
Newstext:

Integierte Wundversorgung chronischer Wunden

In unsere Praxis können wir nichr mehr chronische Wunden versorgen.

Im Augenblick leiden in Deutschland schätzungsweise drei Millionen Menschen an einer chronischen oder schlecht heilenden Wunde.
Im Gegensatz zur normalen Wundheilung, welche sich phasenartig in physiologisch geregelten Abläufen vollzieht, kommt es bei der chronischen Wunde zu einem Stagnieren dieses Heilungsprozesses. 

Eine chronische Wunde liegt per Definition vor, wenn sich ein Fortschreiten der Heilung trotz vermeintlich adäquater Therapie nach 4 bis 6 Wochen nicht einstellt.
Überdies gibt es noch eine Reihe von Wunden, welche sich dieser Definition entziehen, sich jedoch aufgrund ihrer Komplexität und ihrem komplizierten Verlauf als schlecht heilende Wunden klassifizieren lassen und über das normale therapeutische Angebot hinaus einer speziellen Behandlung bedürfen.

Die Ursachen einer chronischen Wunde sind vielfältig und reichen von Gefäßerkrankungen oder anderen chirurgischen Erkrankungen (Dekubitus) bis hin zu internistischen Erkrankungen wie Diabetes (Zuckerrkrankung), venöse Erkrankungen ( Krampfadern ) und infektösen oder autoimmunen Erkrankungen.

Hierraus resultiert die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit vieler Fachrichtungen innerhalb der Medizin um eine qualitativ korrekte Versorgung zu sichern.

In Unna haben sich Dr. Wilde (Gefäßchirurg) aus dem evangelischen Krankenkaus und Dr Fleischmann ( Ärztehaus am ev. Krankenhaus)  zusammengesetzt um eine integrierte Versorgung aufzubauen.

Die integierte Versorgung bedeutet eine koordinierte, standardisierte und kontrollierte Behandlung, die wie immer finanziell gedeckelt ist, aber zumindestens außerhalb des Regelvolumens statt finden könnte.

Vor Seiten der Krankenkassen kamen keine positiven Signale. Die Kassenärztlich Vereinigung hat jetzt entgegen der Entwicklung in unserer Praxis begonnen für die Materialien der Wundversorung Regresse zu verteilen.

Wenn Sie an einer chronischen Wunde leiden  wenden Sie sich an unsere Praxis unter der Telephonnummer: 02303 12301 .

Wir werden zumindestens versuchen Sie kompetent zu beraten



Erstellt am: 28.10.2013, 10:14:32
Titel:Tauchtaglichkeiten
Newstext:

Tauchtauglichkeit in Deutschland

 

Es ist eine bekannte Tatsache, dass Ärzte, die sich für Tauchtauglichkeit interessieren nicht unbedingt über die eigentlich  notwendige Erfahrung verfügen, diese auch ausstellen zu können. Neu ist das das finanzielle Interesse auch dazu führt, das diese am Schwimmbeckenrand “abgewickeln” werden. Man kann nur hoffen, dass das Chipkartengerät und der Stempel bei der Nässe noch funktionieren. Der HNO ohne Lungenfunktion oder Belastungs-EKG steht dem auch in Nichts nach. Neu ist erschreckender Weise auch das tauchmedizinische Organisationen, wie die GTÜM e.V. jetzt in der BRD, Taucherärzte nur noch in Ihren Listen führen , wenn der Taucherarzt regelmäßig an den meistens teuren Fortbildungen teilnimmt. Bis jetzt wurde dieser in den offiziellen Listen als “alt” geführt. Jetzt wird dieser “Alte” aus den Listen gestrichen.

Erfahrung (Internist-Arzt für Tauch - und Überdruckmedizin - dipl. Trop - Divemaster ) zählen dort anscheinend weniger als eine Bereitschaft oder Notwendigkeit  Tauchmedizinische Organisationen über die Fortbildungen zu entlohnen.

Dies nicht mit meinem Gewissen !!!.

Es steht schlecht um das eigentliche Interesse den Tauchern ein möglich sicheres Tauchen zu gewährleisten in der BRD.

 

Ich wünsche allen Tauchern alle Blase nur über dem Kopf.

 

 

 

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Erstellt am: 09.11.2012, 15:35:41
Titel:komplementäre Onkologie
Newstext:

 Komplementäre Onkologie


Es gibt keine ausreichend effektive Alternative zu den Standartsäulen in der Tumorbehandlung zur Operation, Bestrahlung und Chemotherapie.

In den letzten Jahren ist eine vierte Säule hinzugekommen mit hormonellen und antihormonellen Therapiemaßnahmen sowie der modernen Therapieformen der AntitargetTherapien mit Antikörpern und small molecules (moderne Medikamente, die durch das Eingreifen in die Signalübermittlung der Tumorzelle deren Wachstum stören)

Komplementäre Therapie hat  (ergänzend zu dieser konventionellen Tumortherapie) das Ziel die Standardtherapien zu optimieren und  zu ergänzen.

www.krebsinformationsdienst.de/


Viele Patienten wünschen ausdrücklich komplementäre, begleitende Therapiemaßnahmen.  Nach unserer Auffassung sind komplementäre Behandlungsmaßnahmen potentiell geeignet eine Therapie zu unterstützen und so zu einer Verbesserung der Lebensqualität sowie Linderung von Beschwerden bei vielen Patienten zu führen. Leider ist das Evidenzniveau der meisten komplementären Therapiemaßnahmen für heutige Ansprüche nicht zufrieden stellend. Der Übergang zur Palliativversorgung ist häufig leider fließend.


Komplementäre Maßnahmen sind auch wichtiger Bestandteil von Selbsthilfekonzepten und ermöglichen häufig eine verbesserte Compliance des Patienten bei der Durchführung der Standardtherapie. Entscheidend ist eine Einbindung des Patienten in die Behandlung, um damit eine erweiterte Hilfe bei der Krankheitsbewältigung anzubieten.
Folgende Verfahren können zum großen Teil durch den Patienten selbst durchgeführt werden.


Misteltherapie:
Mistellektine wirken immunmodulierend und können die Lebensqualität von Tumorpatienten während und nach der Tumortherapie, je nach Tumortype, deutlich reproduzierbar und meßbar verbessern.. Patienten können die Selbstinjektion unter die Haut in der Regel 2-3x wöchentlich erlernen und selbst durchführen. Die Behandlung ist gerechtfertigt zusätzlich zu einer Hormon- oder Chemotherapie und bei nicht heilbaren Tumoren. Hier werden die Unkosten auch von den Krankenkassen übernommen. Zu beachten ist aber, das Bluterkrankungen (wie Leukämien und Lymphome), aber auch einzelne immunogene Tumoren nicht mit Mistelpräparaten behandelt werden sollten.

www.komplementaermedizin-onkologie.de/pdf/propraxis_2008_juni.pdf
www.medizin-2000.de/news/2005/misteltherapie.html

Thymustherapie :
Eiweißgemische aus der Thymusdrüse, der Gebärmutter, Leber und Milz von Kälbern und Schweinen (Fremdeiweiße) können zur Unterstützung des Immunsystems in Verbindung mit einer Chemotherapie eingesetzt werden. (z.B. Faktor AF2 )


www.oego.or.at/co/co_vi_3-4.htm


Enzymtherapie:
Enzyme sind Eiweißgemische, die durch Beeinflussung von Entzündung, Botenstoff-Haushalt und Anhaftung von Zellen die unerwünschten Wirkungen einer Tumortherapie abmildern. Eine Linderung von Schwellneigungen (Lymphödem) und eine zusätzliche Anti-Tumorwirkung wurden beschrieben.
 

Vitamintherapie und Antioxidantientherapie:
Vitamine und Spurenelemente können die natürliche Abwehr des Körpers stärken. Antioxidantien wie die Vitamine A, C und E sowie das Spurenelement Selen schützen die Körperzellen vor den schädigenden Einflüssen freier Radikale. Unter einer Chemo- und Strahlentherapie ist der Bedarf an einzelnen Vitaminen und Spurenelemente deutlich erhöht. Nebenwirkungen z.B. können reduziert werden.


www.en.wikipedia.org/wiki/Selenium
www.selenium.arizona.edu/
www.inform24.de/krebs.html#vita
www.webshop.thieme.de/webshop/product/trias/9783830433675/detail.jsf
www.selen-und-krebs.de/d/fragen7_d.html
www.uk-koeln.de/institute/iwenv/publikationen2008.htm

Hyperthermie
Die Erwärmung des Ganzen Körpers oder einzelner Organe auf Temperaturen über 41,5 Grad Celsius kann die Wirkung von Strahlen- und Chemotherapie verstärken. Diese Hyperthermie bewirkt eine vorübergehende oder dauerhafte Zerstörung von Eiweißen. Teilweise können auch vorher resistente d.h. nicht angreifbare Zellen für Strahlen- und Chemotherapie während Hyperthermie empfindlich werden.


www.krebsinformationsdienst.de/themen/behandlung/hyperthermie.php

 



Erstellt am: 28.05.2012, 14:09:14
Titel:Sterbehilfe
Newstext:

Sterbebegleitung von Patienten und deren Angehörigen

 
Pat mit einer unheilbaren Erkrankung sind immer mit Fragen konfrontiert wie:
 
  • Wie verläuft meine Erkrankung?
  • Wer kann mir Sterbehilfe leisten und wo?
  • Wie ist oder kann ich meine Familie abgesichert?
  • Was muss ich veranlassen?
  • Wie werde ich sterben?
  • Wo werde ich sterben?
 
Bei diesen Fragen den Patienten Hilfe zu leisten ist auch Teil einer medizinisch korrekten Betreuung und umfasst eine ausführliche Beratung betreffend:
 
  • Aufklärung über die Erkrankung und deren Verlauf durch einen Arzt
  • Abklärung der therapeutisch verbleibenden Möglichkeiten von ärztlicher Seite aus.
  • Aufklärung über die Möglichkeiten einer palliativen Begleitung im Krankenhaus oder bei Ihnen zu Hause durch den Arzt und spezielle Pflegorganisationen
  • Aufklärung über die Möglichkeiten der Selbstbestimmung durch ein Patiententestament 
  • Betreuung der Familie während der Erkrankung und nach dem Tod  des Patienten/in  im Sine der Trauerbegleitung
 
Auf Grund der langen und guten Erfahrung mit spezialisierten Pflegeorganisationen  führen wir in unserer Praxis eine Beratung durch, mit dem Ziel den Betroffenen und deren Familien während und nach der palliativen Betreuung Hilfe leisten zu können.
 
Diese Beratung  findet am Montag- und  Donnerstagnachmittag zwischen 11 Uhr uns 15 Uhr in unseren Praxisräumen statt.
 
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Praxis unter der Nummer 02303 – 12301
 
 
 


Erstellt am: 29.12.2011, 21:08:50
Titel:Problematische Palliativversorgung
Newstext:

Problematische Palliativversorgung

Die Reform der Krankenkassen betreffend der Versorgung von Palliativpatienten  hat dazu geführt, das Hausärzte nicht mehr direkt an der Vorsorgung teilhaben können mit einer korrekten Bezahlung ohne Beteiligung von so genannten „Palliativmedizinern“. Die ist nur noch möglich über einen Arzt der die erneute Genehmigung  hierfür erworben hat innerhalb  eines 160 Stunden Kursuses - einer zusätzlichen zu bezahlenden Ausbildung, egal wieweit seine Kenntnisse und Erfahrungen waren. Für einen Hausarzt  ist die damit verbunden Schließung für 160 Stunden ( = 4 Wochen ) seiner Praxis schlicht nicht mehr möglich.  Eine entsprechende praktische onkologische Erfahrung dieser neuen Palliativmediziner nicht ist notwendig. Meist trifft dies auf im Krankenhaus tätigen Anästhesisten zu.

Theoretisch ist dies ein verständliches Vorgehen, wenn man davon ausgeht, dass der Hausarzt keine Erfahrung hat und zur Unterstützung gezwungen werden „sollte“ oder „müsste“.  Ausgeschlossen  werden insbesondere aber auch Ärzte die jahrelange Erfahrung haben in der Onkologie und Palliativversorgung, sich aber jetzt von  einem z.B. in der Onkologie unerfahren Anästhesisten jetzt leiten lassen muss.

Dies ist für mich und viele Hausärzte unverständlich, da dies nicht zu einer Verbesserung der Versorgung der Patienten führt bis auf eventuell die Schmerztherapie, insbesondere außerhalb der Großstätte. Die Hausärzte und Landärzte machen aber weiterhin die Hausbesuche aus Pflichtbewustsein ohne adequarte Bezahlung.  Die Versorgung wird durch diese Art der Gesundheitspolitik nur noch teurer und komplizierter.
Hier scheinen Interessen innerhalb bestimmter Gruppen der Ärzteschaft im Vordergrund zu stehen. Dies kann ich mit meinen Gewissen nicht unterstützen.

Dies bedeutet aber für unsere Praxis, dass wir unter diesen Umständen nur noch unsere langjährigen Patienten weiter betreuen können. Andere Patienten, auch wenn dies gewünscht wird,  können wir nicht mehr in jedem Fall in der Endphase Ihrer Erkrankungen übernehmen.

Uns bleibt nur zu hoffen, dass das Verständnis der zuständigen Gesundheitsbehörden realistischer wird und diese Reform einen für die Patienten praktikableren Weg einschlägt.



Erstellt am: 20.06.2009, 14:47:07
Titel:Mein Gesundheitznetz Unna
Newstext:

 

Als Folge der Gesundheitsreform ist der Wettbewerb im Gesundheitswesen unter den sogenannten Leistungserbringern deutlich verschärft worden. Die Folge:  Niedergelassene Ärzte haben nur in einem Verbund eine Chance, als starker Verhandlungs- und Vertragspartner gegenüber Kliniken, Krankenkassen und anderen Leistungserbringern aufzutreten – zum Nutzen unserer Patienten. Durch Kooperation lassen sich Kosten reduzieren und es entsteht eine starke Interessenvertretung. Dadurch wird die Qualität der medizinischen Versorgung sichergestellt und verbessert. Aus diesen Grunde wurde in Unna Mein Gesundheitznetz gegründet mit dem Motto:

 

Einfach gut versorgt

 

 

Mein Gesundheitsnetz garantiert unseren Patienten eine kompetente medizinische Versorgung. Überflüssige Wege und Wartezeiten sollen verkürzt werden. Durch geplante Kooperationen mit Krankenhäusern, Pflegediensten und anderen Leistungserbringern wird eine koordinierte ganzheitliche Rundum-Versorgung gewährleistet.

In Mein Gesundheitsnetz – das sind über 64 niedergelassene Ärzte aus dem Kreis Unna, die sich zu einem kompetenten Ärztenetz, dem Gesundheitsnetz Unna GmbH, zusammengeschlossen haben. Wir nehmen seid Beginn daran Teil. In Mein Gesundheitsnetz arbeiten Hausärzte, Fachärzte und weitere Spezialisten als Behandlungsteam zusammen.



Erstellt am: 16.03.2009, 19:31:28
Titel:Aktu-Taping
Newstext:

 NEU NEU NEU

Wir bieten in unser Praxis Aku-Taping ( Syn: Kinesio-Taping , Dolo-Taping, Medi-Taping etc.) an.
 
Das Kinesio-Taping wurde in den 70iger Jahren durch den japanischen Arzt und Chirotherapeuten Kenzo Kase entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein dehnbares, „bewegliches" Tape. Anders als bei den bisher bekannten Tape-Verbänden ergibt sich hierbei die therapeutische Wirkung aus bzw. über die Bewegung. Die Wirkung erklärt sich zum Teil darüber, dass die Haut an diesem Tapeverband haften bleibt und dann bei Bewegungen permanent gegen das Unterhautgewebe verschoben wird. Diese dauerhafte Verschiebung bei jeder natürlichen Bewegung ist einer  Bindegewebsmassage gleichzusetzen. Daneben kommt es zu einer Reizung bestimmter Rezeptoren, ähnlich der Akupunktur, die körpereigene Schmerzreduktionssysteme aktivieren. Daher die Bezeichnung Aku-Taping.
Nebenbei wird auf diese Weise ein eventuell vorhandenes Lymphödem schneller abgebaut. Hierdurch kommt es zu einer anti-entzündlichen Wirkung. 
Das Aku-Taping hat in den letzten Jahren deutlich mehr Verbreitung gefunden über den Berufssport von Asien nach Europa und wir möchten diese Methode auch unseren Patienten zu Verfügung stellen.
Diese Methode  wird nicht von den Krankenkassen getragen und muß privat  nach GOÄ abgerechnet werden.